Nach 20 Jahren Mauerfall wird dieses Lese-Buch besonders interessant. Briefe, an Unter vier Augen in den 70er und 80er Jahren bis an die Wende heran geschrieben. Sie erzählen uns, die wir bereits die Brille von heute aufgesetzt haben, wie es wirklich war mit der Liebe, der Leidenschaft, dem Sex im grauen Osten. Frauen und Männer im aktiven Liebesalter erzählen von Lust und Leid und beleuchten dabei unbeabsichtigt, unaufgefordert, ungeschminkt Lebensweise in der DDR, schildern Freude und Leid, Freiheiten und Zwänge. Authentische Zeugnisse aus einer vergangenen, verlorenen, verklärten und für viele bereits unbekannten Zeit. Die Autorin erteilt hier keine Ratschläge und enthält sich jeglicher Kommentare. Einzigartige, unkorrigierte Briefe sollen dazu anregen, sich eine eigene Meinung zu bilden, sich zu fragen, was hättest du gemacht, sich einfach zu erinnern oder den Nachgeborenen zu zeigen wie es damals war.
Mehr unter Jutta Resch-Treuwerth
Kurzbeschreibung
Bernd Wulffen war zweiundzwanzig Jahre im Ausland tätig und erzählt von besonderen Erlebnissen während seiner Einsätze in Italien, Spanien, Argentinien, Paraguay, Mexiko, Indonesien, Kuwait, China, dem früheren Jugoslawien und Kuba. Gelegentlich gewährt er auch einen Einblick in die Tätigkeit der Zentrale des Auswärtigen Amts, in dem er nach seiner Attachézeit dreimal gearbeitet hat. Damit ist eine Autobiografie eigener Art entstanden, die sich auf Episoden stützt, nicht auf alle Details, die aus dem Leben des Autors berichtenswert wären. Überleitungen erleichtern es dem Leser ein bewegtes Leben nachzuvollziehen, dass mit dem verbreiteten Klischee des Cocktail schwenkenden Diplomaten mit Frack und Orden wenig gemein hat. Sein Buch ist ein Bekenntnis zum modernen Beamten des auswärtigen Dienstes, der sich sprach- und landeskundig - in gefährlichen Situationen zurechtfindet und Krisen bewältigt. Es ist aber auch ein Plädoyer für die Zusammenarbeit mit den Staaten der Dritten Welt, die, wie der Leser erfahren wird, keinesfalls eine Einbahnstraße ist.
Über den Autor
Bernd Wulffen, geb. 1940 in Klosterheide/Kr. Neuruppin studierte Rechtswissenschaften, Politologie und Fremdsprachen in Frankfurt (Main), Berlin, Marburg und Pisa. 1967 promovierte er mit einer verfassungsgeschichtlichen Arbeit in Frankfurt. Nach dem Assessorexamen 1968 und kurzer Anwaltstätigkeit trat er 1969 in den auswärtigen Dienst ein und war zunächst an den Botschaften Madrid, Buenos Aires, Asunción und Mexiko tätig. 1976 wurde er in die Zentrale des Auswärtigen Amtes nach Bonn zurückversetzt und studierte nebenher am Seminar für Orientalische Sprachen in Bonn. 1980 bis 1991 war er als Leiter der Wirtschaftsdienste in Jakarta und Peking sowie als Botschafter in Kuwait und Bahrain tätig. 1991 und 1992 koordinierte er als Botschafter den Weltwirtschaftsgipfel in München. Von 1992 bis 1999 leitete er das Umweltreferat des Auswärtigen Amts. Nach einjähriger Tätigkeit als ziviler Koordinator im Kosovo wurde er Ende 2000 mit der Leitung der Botschaft Havanna beauftragt. Seit Juli 2005 lebt er im Ruhestand in Berlin.
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"Held" des Romans "Der Fürst vom Hubertussee" ist der mit allen Wassern gewaschene Frohnauer Beamte Horst Adelmann, der, angetrieben von seiner jungen Ehefrau, eine Polit-karriere in der SPD startet. Das Ziel: Adelmann soll "Kreisfürst" seiner Partei und Bürgermeister des Bezirks Reinickendorf werden. Aber es gibt mehrere Gegenspieler, die ihm das Partei-Leben schwer machen. Zudem sorgen Pläne, den Frohnauer Wald zu bebauen, für weiteren Zündstoff. Es folgt ein politischer Kampf auf Biegen und Brechen mit allen schmutzigen Tricks, die Parteipolitik bereit hält. Schließlich wird Adelmann am Hubertussee ermordet. Die Tat ruft eine junge Journalistin auf den Plan. Ulrike Manteuffel, Chefredakteurin einer Lokalzeitung, bringt mit ihren Recherchen das Politdrama ans Licht der Öffentlichkeit und versucht, den Mörder auf eigene Faust zu ermitteln. Der Roman spielt im Westen des geteilten Berlin. Schauplätze sind neben Frohnau weitere Ortsteile des Bezirks Reinickendorf wie Hermsdorf, Tegel und Waidmannslust sowie der legendäre Bahnhof Friedrichstraße.
Mehr unter Michael Hertel - Der Fürst vom Hubertussee
VAREL ist eine schöne Stadt – zu Recht auch „Stadt zwischen Wald und Meer“ genannt.
Zusammen mit dem Vorort DANGAST zählt VAREL zu den bedeutenden Urlaubsregionen hier bei uns am Jadebusen. Aufgrund dieser Tatsache wollten wir unbedingt einmal einen kleinen Reiseführer für Interessierte unserer Region zusammenstellen.
Auch für die Bürger Varels kann dieser Reiseführer das perfekte Geschenk für Verwandte und Bekannte sein. Als Vareler von Geburt an kenne ich wahrscheinlich alle Sehenswürdigkeiten und Naherholungsgebiete unserer Region, weiß um die besten Restaurants, um die besten Shopping Anschriften und um die schönsten Ausflugsziele in der näheren Umgebung. Natürlich kenne ich auch sämtliche Feste unserer Region und auch solche, die man Touristen nicht empfehlen sollte. Deshalb sind alle Tipps nicht dem Grundsatz der Vollständigkeit unterworfen, sondern der subjektiv – objektiven Einschätzung der Qualität an sich und der Bedeutung für den Tourismus.
Mehr unter Medienbüro Reimnitz in Varel
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